AMOROLFIN Dexcel 50 mg/ml wirkstoffhalt.Nagellack

AMOROLFIN Dexcel 50 mg/ml wirkstoffhalt.Nagellack
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Artikelnummer: 17417603
Packungsgröße: 3 ml
Darreichungsform: Wirkstoffhaltiger Nagellack
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Amorolfin Dexcel® 50 mg/ml wirkstoffhaltiger Nagellack
Von allein wird man eine Nagelpilzinfektion leider nicht los, aber Wirkstoffe wie Amorolfin stellen bei einer Infektion ohne Befall der Nagelwurzel eine vielversprechende, einfach anwendbare und kostengünstige Therapieoption dar.
Dabei wird der wirkstoffhaltige Lack auf die betroffenen Nägel aufgetragen und unterstützt die Bekämpfung der hartnäckigen Erreger direkt am Ort der Infektion. Die gute Nachricht dabei: Nach Applikation des medizinischen Nagellacks kann durchaus ein kosmetischer Nagellack aufgetragen werden!

Nagelpilzinfektionen: häufig & hartnäckig
In Schwimmbad und Sauna sind sie häufig anzutreffen: Die Erreger von Nagelpilzinfektionen, meist Fadenpilze (Dermatophyten), aber auch Hefe- oder Schimmelpilze. Sie alle schätzen generell eine feucht-warme Umgebung – kommen dann noch gewisse Begleitumstände hinzu, finden die Erreger ideale Bedingungen, sich langfristig einzunisten. Begünstigt werden kann das Entstehen einer Nagelpilzinfektion etwa durch ein geschwächtes Immunsystem, eine verminderte Durchblutung durch Arterienverkalkung oder durch Stoffwechselerkrankungen, wie beispielsweise Diabetes. Und leider bemerkt man die ungebetenen Gäste erst dann, wenn sie für Verfärbungen, Verdickungen oder Brüchigkeit der Nägel gesorgt haben.

Behandlung mit Amorolfin Dexcel®: einfach & effektiv
Ist eine Nagelpilzinfektion (Onychomykose) erkannt, sollte man am besten umgehend mit einer Behandlung beginnen. Medizinische Nagellacke mit dem antimykotisch wirkenden Wirkstoff Amorolfin haben sich seit rund dreißig Jahren dafür bewährt. Denn die einmal wöchentliche Anwendung ist einfach – allerdings benötigt ein zufriedenstellender Erfolg auch eine gewisse Konsequenz: Damit der Nagel schließlich gesund nachwachsen kann, muss der Nagellack regelmäßig aufgetragen werden. Auf die Verwendung von kosmetischem Nagellack muss während der Behandlung mit Amorolfin Dexcel® nicht verzichtet werden.

PZN 17417603
Anbieter: Dexcel Pharma GmbH
Packungsgröße: 3 ml
Packungsnorm N1
Produktname Amorolfin Dexcel 50mg/ml
Darreichungsform: Wirkstoffhaltiger Nagellack
Monopräparat ja
Wirksubstanz Amorolfin hydrochlorid
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf den/die betroffenen Nagel/Nägel auf. Davor feilen Sie die erkrankten Nagelteile ab und reinigen sie mit dem mitgelieferten Alkoholtupfer. Zum Auftragen verwenden Sie den Applikator und lassen den Nagellack 10 Minuten antrocknen.
Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und Ohren.

Dauer der Anwendung?
Die Behandlung sollte ununterbrochen bis zur vollständigen Abheilung erfolgen. Allgemeine Behandlungsdauer: 6 Monate für Fingernägel, 9-12 Monate für Zehennägel.

Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

 

Dosierung
Erwachsene eine ausreichende Menge 1-mal pro Woche unabhängig von der Tageszeit
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.

 

- Nagelpilz

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff schädigt die äußere Hülle, die sog. Zellmembran von Pilzen. Diese Hülle verliert somit einen Teil ihrer Funktionen, sie wird z.B. für Nährstoffe undurchlässiger - die Zelle hungert. Je nach Wirkstoffkonzentration werden die Pilze dadurch in ihrem Wachstum und ihrer Vermehrung gehemmt oder sie sterben durch zusätzliche Schädigungen des Zellinneren direkt ab.
bezogen auf 1 ml Lack

55,74 mg Amorolfin hydrochlorid

50 mg Amorolfin

+ Ethanol

+ Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ A)

+ Ethylacetat

+ Butylacetat

+ Triacetin

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Allgemeine Durchblutungsstörungen
- Nagelveränderungen infolge falscher Ernährung
- Abwehrschwäche, z.B. Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.